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Sonnenuntergang

Anthroposophische Medizin

 

Die anthroposophische Medizin wurde von Rudolf Steiner, dem bekannten Begründer der Waldorfschulen Anfang des
20. Jahrhunderts auf Basis der Homöopathie entwickelt.

In dieser medizinischen Lehre wird Krankheit so definiert, dass eine Störung in den Wechselwirkungen zwischen den „Wesensgliedern eines Individuums“ (auch als Ebene bezeichnet) besteht. Zu diesen Wesensgliedern gehören im einzelnen der physische Leib, der ätherische Leib und der astralische Leib.

Die anthroposophischen Arzneimittel bestehen zum großen Teil – wie in der Homöopathie – aus Substanzen auf mineralischer, pflanzlicher oder tierischer Basis in einer hohen Verdünnung. Diese können laut Steiner die Wechselwirkungen der Wesensglieder beeinflussen und sogar diese bei Störungen wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Selbstheilungskräfte sollen gefördert werden und das Individuum die Krankheit aus eigener Kraft überwinden.

Beispiele für die verschiedenen Substanzgruppen, die verdünnt zu Medikamenten verarbeitet werden, sind:

  • Heilmittel auf mineralischer Basis z.B. Kalk, Schwefel, Quarz
  • Heilmittel auf pflanzlicher Basis z.B. Arnika, Kamille, Ringelblume
  • Heilmittel auf tierischer Basis z.B. Insektengifte von Ameise, Biene und Spinne
  • Heilmittel auf der Basis von Organextrakten z.B. aus Leber, Niere und Thymus
  • Heilmittel auf metallischer Basis z.B. Gold, Silber und Eisen